Gemeindefreizeit "Mit dem Herzen vernetzt"

Von Sonja und Marc Daniel Kretzer
Rehe. Vom 11. bis 13. Juli 2014 fand in Rehe im Westerwald die diesjährige Gemeindefreizeit der Marburger Stadtmission statt. Am Rande des weitläufigen Geländes trafen sich im Haus "Rehbachtal" insgesamt 70 Leute von Jung bis Alt, darunter 20 Kinder. Das Thema der drei Tage war: "Mit dem Herzen vernetzt".

Pastor Thomas Huth und der ehemalige Kambodscha-Missionar Joachim König haben in zwei Einheiten am Freitagabend und Samstagvormittag vermittelt, wie man sein Leben mit Christus und mit den Mitmenschen vernetzen und wie der Glaube und die Beziehungen tiefer werden können.


Am Samstagnachmittag gab es die Möglichkeit, den Vogelpark in Uckersdorf oder die Burg Greifenstein samt Glockenmuseum in der Gegend zu besuchen, oder auf dem Freizeitgelände zu bleiben und das Schwimmbad zu nutzen. Der sonnige Tag klang mit einem abwechslungsreichen, interaktiven Groß-Gruppenspiel und einem anschließenden Lagerfeuer inklusive Stockbrot aus.


Am Sonntagvormittag gab es einen feierlichen Gottesdienst mit Abendmahl, in dem sich jeder einzelne ein Lied wünschen und von dem persönlichen Glauben oder einem Erlebnis mit Gott berichten konnte. Anschließend konnte man als Familie, Paar oder einzeln nach vorn kommen und für sich beten und sich segnen lassen. Parallel dazu hatten die Kinder eine riesige Leinwand vorbereitet, auf der jeder, der Lust hatte, sich selbst aufmalen durfte. Dabei entstand ein buntes, lebenslustiges Großgemälde, in dem sich das ein oder andere Gemeindemitglied als ungeahnter Künstler mit Pinsel und Farbe entpuppte.

Bei durchweg schönem und nicht zu heißem Wetter gab es viel Gelegenheit draußen zu sein und auch die Kinder habe viel draußen gespielt. Diesen Eindruck konnte der verregnete Sonntag nicht trüben.

Parallel zu Gottesdienst und Gruppenarbeiten für Erwachsene hatten einige Jugendliche zusammen mit Lydia Jesser ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder vorbereitet. Sehr gut kam bei den Mädchen zum Beispiel an, dass sie während der Andacht über die Frau, die Jesus mit wertvollem Öl gesalbt hat, selbst Duftöl hergestellt haben.
 
Für viele waren die drei Tage eine schöne Gelegenheit, beim Essen, in den Gruppenarbeiten, beim Sport, beim Kaffee, in den Pausen, am Lagerfeuer oder in der Bibelarbeit andere aus der Gemeinde näher kennen zu lernen. Die bunte Mischung von Familien, Jugendlichen, Singles und Senioren hat die Gemeinschaft sehr belebt. Und nicht selten kam man mit Leuten ins Gespräch, mit denen man sonst nach den Gottesdiensten bisher weniger gesprochen hatte.
 
Insgesamt eine gelungene Freizeit, von der wir sehr viele schöne und bereichernde Impulse mitgenommen haben.